Wer bei dem Namen Zedern Klang an wildromantische Almhütten denkt, liegt falsch. Es handelt sich um ein todschickes Hotel mit einem Restaurant, für das sich auch weitere Anfahrtswege lohnen. Küchenchef Gerald Rieger verbindet internationales Flair mit Bodenständigem aus der Region und erzielt so teils beachtliche Ergebnisse. Es ist ja kein Geheimnis, dass Äpfel und Rotkraut sich gut vertragen, in einem kräftigen Schaumsüppchen vereint, erlebt man sie allerdings nicht oft. Die logische Gangfolge war da Wild, genauer das Filet einer Gams, die in den Bergen ein eher ruhiges Dasein gefristet haben muss, denn das Fleisch war butterzart. Diesem Kunstwerk eine Balsamicoreduktion zuzumuten, erschien uns zunächst gewagt, die Sauce hielt sich aber vornehm im Hintergrund und war die passende Ergänzung zum Erdäpfel-Kürbis-Röster, der als Beilage diente. Ein luftiges Schokoladesoufflé mit Pistazieneis bildete den Abschluss eines Menüs, das auch optisch beeindruckte, sogar der – knackig frische – Salat wurde mit viel Liebe zum Detail angerichtet. Die Weinkarte entspricht dem Niveau des Hauses, wäre aber noch ausbaufähig.
Das Spa-Hotel Zedern Klang vereint alles, was man sich für einige erholsame Tage wünschen kann: edles Ambiente fernab der hektischen Großstadt und ein Wellnessangebot, das von Massagen in allen erdenklichen Varianten bis hin zu mystisch angehauchten Terraké-Sinnesreisen mit Aromabädern und Lichttherapie reicht. Die Zimmer, Doppelzimmer und Suiten strahlen lebendige Wärme durch den starken Einsatz von Holzelementen aus, für Seminare verfügt das Hotel zudem über einen 30 Personen fassenden Konferenzraum.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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