Das Erfolgsrezept der Familie Mühlmann, bäuerliche Qualitätsprodukte aus der Umgebung mit hohem Können, Einfallsreichtum, Sorgfalt und Liebe kulinarisch zu veredeln, bewährte sich auch diesmal. Ofenfrisches Bauernbrot mit Ziegentopfen, Landbutter und Basilikumaufstrich sowie ein erfrischender, mit Espuma gekrönter Gurkendrink als Gruß der Küche sorgten für die Einstimmung. Es folgte ein Linsengericht mit Räucherzunge, für das wir unser biblisches Erstgeburtsrecht allemal hingegeben hätten. Landschaft und Jahreszeit grüßten aus der Villgrater Rübensuppe mit Sauerampfer, während uns die Pilzessenz von vergangenen und künftigen Schwammerlsaisonen träumen ließ. Als makelloser Klassiker präsentierte sich die zart-saftige Flugentenbrust auf harmonisch abgeschmecktem Rotkraut mit lockeren Gnocchi, als hübscher Einfall der Zander mit Roten Rüben in der das Aroma erhaltenden Pergamenthülle und als Krönung die à point gegarten Lammrückensteaks auf jungem Spinat mit cremiger Polenta. Den nostalgischen Schlusspunkt setzte ein märchenhafter Scheiterhaufen. Die dazu passenden Weine ließen wir uns vom ebenso kompetenten wie aufmerksamen Service empfehlen.
Die Quintessenz der Mühlmann’schen Philosophie, regionale Traditionen neu zu interpretieren, stellt das Ganner-Schupfer-Biohaus mit neuem Vollholzkern und Verkleidung aus altem Villgrater Bauholz dar, das in neun Doppelzimmern und zwei Wohneinheiten Platz für 24 Personen bietet. Auch die Einrichtung ist von ortsansässigen Handwerksmeistern in Vollholz ausgeführt, Decken, Matratzen und Pölster aus Schafwolle hergestellt. Bei aller Naturverbundenheit fehlt es nicht an zeitgemäßem Komfort, wie Dusche oder Badewanne sowie WC pro Einheit. Obwohl auch TV vorhanden ist, empfiehlt es sich, der Anregung des Hausprospektes zu folgen und das Fernsehen auf den jeweiligen Balkon zu verlegen.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
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