Gottlob hatten wir rechtzeitig reserviert, denn bei unserem Besuch war die Humbachstube bis auf den letzten Platz besetzt. Rückblickend verwundert uns dieser Umstand nicht wirklich, denn die Leistung von Service und Küche kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Nachdem wir von der freundlichen Serviceleiterin sehr persönlich begrüßt worden waren und der Appetit durch ein mit Löwenzahnsirup verfeinertes Glas Sekt angeregt worden war, begann unser Essen mit einer kräftigen Essenz von der Strauchtomate schon einmal viel versprechend. Der Steinpilzcremesuppe unter der Blätterteighaube hätte etwas mehr Salz zwar gutgetan, sie überzeugte aber durch großzügig portionierte Pilze. Auf Empfehlung des Hauses wählten wir eine kräftige Weißweincuvée vom nicht weit entfernten deutschen Ufer des Bodensees als Begleitung zu den leicht säuerlichen Kutteln, die mit Parmesan überbacken serviert wurden. Der ausdrucksstarke Wein passte auch hervorragend zum mit Sesam gebratenen Thunfisch sowie zum Gamsrücken, der mit Spätzle und Rotkraut serviert wurde. Ein cremiges Walnussparfait beendete unser Diner höchst angenehm. Ach ja, bevor wir es vergessen: Kreditkarten werden im Haus – wie leider im Kleinwalsertal häufig üblich – nicht akzeptiert.
Das charmante, 300 Jahre alte Walserhof-Haus beherbergt dreizehn helle, freundliche und stilvoll gestaltete Zimmer mit tollem Blick auf Tal und Bergpanorama. Die persönliche Atmosphäre, Annehmlichkeiten wie gehobene Gaumenfreuden und Entspannung im kleinen, feinen Wellnessbereich garantieren einen erholsamen Urlaub.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
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