Auch die junge Generation der Hoteliersfamilie legt besonderen Wert auf hohe gastronomische Qualität. Weiterhin wird klassische Frischeküche auf der Basis hochwertiger Materialien ideenreich interpretiert. Unverändert blieben auch die schlicht-elegante, 200 Jahre alte Walserstube, der sehr persönliche Service und die fair kalkulierte, reichhaltige Weinkarte. Wir starteten mit einer cremigen, würzigen Kürbisschaumsuppe, garniert mit gerösteten Kernen. Gut schmeckte das mit Sauerrahm abgerundete Tatar vom Räucherlachs mit aromatischer Dill-Senf-Sauce. Das mürbe Zürcher Geschnetzelte war mit einer molligen Rahmsauce untermalt, die filigranen Rösti knusprig und das Marktgemüse knackig. Spannend erlebten wir die Variation vom heimischen Hirsch – einerseits rosa gebratene, andererseits panierte Filets, beides begleitet von schwarzen Nüssen, bekömmlichen Steinpilzen, hausgemachten Preiselbeeren und wunderbaren Knöpfle, das Walser Synonym für Spätzle. Ein gelungenes Zusammenspiel waren schließlich die fruchtigen Sorbets von Apfel, Birne und Cassis auf einem erfrischenden Fruchtsaucenspiegel.
Das ruhig, aber doch zentral – nahe Kanzelwandbahn, Skipisten, Wanderwegen und Casino – gelegene Hotel setzt neben der gehobenen Kulinarik auf Erholung und Entspannung. Im sorgfältig gepflegten „Vitalreich" im südländischen Stil kann man sich nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen. Für Kinder ist die unbeschränkte Nutzung der Saft- und Sprudelbar sowie des täglichen Eisbuffets inkludiert. Neu verfügt das Hotel über vier Luxusapartments in Gehnähe.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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