Nach dem Haubenabzug vom Vorjahr waren wir besonders gespannt auf unseren heurigen Postbesuch. Der Abend begann viel versprechend. Schon an der Bar wurden wir freundlich und zuvorkommend empfangen, auch im weiteren Verlauf des Abends war der Service ein Pluspunkt. Die Weinkarte zeichnet sich durch eine schöne Auswahl österreichischer und internationaler Weine aus, zu Preisen, bei denen man gerne die eine oder andere Flasche zusätzlich öffnet. Die an der Bar servierten Amuse gueules – Flusskrebs-Frühlingsröllchen und Ziegenkäsebällchen – stimmten perfekt auf das Gourmetmenü ein. Ein Rückfall in die 70er blieb der mediterrane Aufstrich. Der Gruß aus der Küche versöhnte aber wieder: Die Zanderbackerln auf Zwiebelconfit mit Bohnen waren eine interessante Kombination, hervorragend abgeschmeckt und stimmig, sehr zart die im geschmackvollen Topinambur-Trüffel-Fond gegarten Flusskrebse. Der warm geräucherte Stör auf Kohlcreme mit einer großen (!) Portion Osietra-Kaviar war ein bisschen sehr auf der würzig-süßen Seite. Hervorragend hingegen wieder der rosa gebratene Rehrücken mit Sellerie und Apfelessig-Honig-Sauce. Bei der Sorbetvariation empfehlen wir die Ringlotte.
Wer mit dem Auto anreist, wird das „staufreie" Sonntag-zu-Sonntag-Arrangement des Hotels besonders schätzen. Das exklusive Fünf-Sterne- Haus gehört zu den ersten Adressen in Lech. Vom Empfangsbereich bis zu den Zimmern ist es liebevoll und geschmackvoll eingerichtet. Für Hausgäste bietet sich der großzügige Kaminsalon ideal zum Ausklang des Ski- oder Wandertages an. Wer mehr möchte, besucht die großzügige Wellnessoase mit Schwimmbad. Die Boutiquen im Kellerbereich runden das Angebot ab. Viele Lech-Besucher kommen extra wegen der täglich frischen Strudelvariationen (Marille, Apfel, Topfen) auf einen Sprung in die Post.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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