Da saßen wir nun also in diesem kleinsten Gourmetrestaurant weit und breit und fragten uns, ob die Küche hält, was sie verspricht. Wir wurden nicht enttäuscht. Die Amuse bouches des Hauses – sehr gut und umfangreich – stimmten uns auf das bodenständige Pulpogröstl und die elegante Entengalantine ein. Das Dreierlei von der Tomate zeichnete sich besonders durch das zarte, weiße Tomatenmousse aus, die gebratene Entenstopfleber bildete einen spannenden Kontrast zum Rhabarberragout. Als Hauptgang entschieden wir uns für das Signature dish, die Malteser Blutente in zwei Gängen: einmal rosa gebraten mit Champagnerkraut – hier hätte die Entenbrust etwas zarter sein können – und dann als sehr schmackhaftes Keulenragout auf Polentacreme. Die Spareribs auf Maiscreme und Schmorgemüse waren herzhaft, saftig und erfreulicherweise bereits ohne Knochen. Als Abschluss gab es ein süßes Entenei im Nest – ein Dessert mit Überraschungen – sowie hervorragende Kleinigkeiten des Hauses.
Schön, wenn man mit den Skiern bis vor die Haustüre fahren und sich nach einem aktiven Tag im Albona Nova so richtig wohlfühlen kann. Das kleine, familienfreundliche Vier-Sterne-Superior-Hotel besticht durch die Freundlichkeit des Personals, durch helle, geräumige Zimmer und Suiten, einen Fitness-, Sauna- und Schönheitsbereich und ein Schwimmbad, was im Nobelort Zürs gar nicht so häufig ist. Speziell auf Kinder wird in diesem gemütlichen Haus ein Augenmerk gelegt, so gibt es ein großzügiges Spielzimmer und ein eigenes Kinderkino.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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