Ein Glas Sekt, frisches Brot, diverse Aufstriche und gesalzene Butter eröffneten unseren Abend in dem als Weinkeller gestylten Restaurant und stimmten uns zusammen mit dem äußerst aufmerksamen Service schon zu Beginn positiv. Die Küche zeigte sich zunächst mit einem in Olivenöl pochierten Kaninchenfilet auf Gelee vom Granny Smith von ihrer verhaltenen Seite, und auch die Schaumsuppe von der Kerbelknolle mit geräuchertem Stör wies noch gewisse geschmackliche Ungereimtheiten auf. Davon war das rosa gebratene Rentier mit Kirschen sowie die Kombination von Blutwurstravioli mit gebratenem Langustenschwanz hingegen – im positiven Sinn – meilenwert entfernt. Beide Gerichte überzeugten hinsichtlich Produktqualität, Präsentation und Abstimmung. Bei der Variation von der belgischen Callebault-Schokolade hätten wir uns etwas mehr Esprit erwartet: Mousse und Schokoladekekse sind nicht gerade das, was man sich da von einem zeitgemäßen Dessert erwartet. Trotzdem: In Summe geht sich eine Aufwertung aus.
Vier- und Fünf-Sterne-Hotels gibt es im Alpenraum immer mehr. Deswegen ist es für Hoteliers immer wichtiger, sich von der Masse abzuheben. Das Alpine Palace in Hinterglemm versucht es mit einem umfangreichen Kinderprogramm und einem Wellnessangebot der Extraklasse: Ein Sole-Schwimmbecken mit einem exklusiven Blick auf die Salzburger Bergwelt und eine „Troadkastn-Sauna“ sind nur einige der speziellen Features, die die Luxusherberge ihren Gästen zur Regeneration anbietet.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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