Geschätzte 50 Meter lang ist der rote Teppich, den dieses stattliche Haus seinen Gästen ausgerollt hat. Dass der Gast hier König ist, scheint also kein leeres Wort zu sein. Bis wir dann in der Jagdstube, dem kulinarischen Herzen des Oberforsthofs, ankamen und beim Kachelofen unter Jagdtrophäen niedersanken, waren ein gefühltes Dutzend Willkommensgrüße vom unseren Weg kreuzenden Personal auf uns niedergeprasselt. Schön. In der Jagdstube übernahm uns ein fürsorglicher, junger, aber mit viel Sachverstand ausgestatteter Ober, der uns den Abend hindurch begleitete. Seine Fürsorge ging so weit, dass er uns in der Pause zwischen Suppe und Hauptgang ein Orangensorbet brachte, um uns nicht unbeschäftigt sitzen zu lassen. Abends in der Jagdstube werden ausschließlich Menüs serviert, wir entschieden uns für folgendes: als Vorspeise ein Hummercarpaccio mit Orangen, dann eine sehr ansprechende Tomaten-Mango-Chili-Suppe mit Riesenscampi und als Hauptgang ein Kaninchenfilet mit Selleriepüree und Feigen. Als Dessert frische Beeren und hausgemachte Pralinen. Alles passte, die Küche sparte an nichts. Wir fühlten uns nur etwas überversorgt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
Wie eine Burg thront das luxuriöse Fünf-Sterne-Hotel am oberen Rand der Hotelsiedlung Alpendorf hoch über der Bezirkshauptstadt St. Johann mit einem prachtvollen Ausblick auf die Bergwelt. Seltener Komfort für Wintergäste: Man kann hier aus dem Hotel zu Fuß die Seilbahn in eines der größten Skigebiete der Welt erreichen. Wellness, Beauty, Ski, Golf und Fitness werden in und rund um das Hotel großgeschrieben. Luxus in den Zimmern und diversen Suiten.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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