Die Terrasse der Gütl-Stuben, des À-la-carte-Restaurants des Waldhofs, ist umgeben von fast tropisch anmutenden Blumen und Sträuchern und bietet einen fulminanten Blick in die Landschaft des Fuschlsees. Ein besonderer Platz. Aber auch was auf den Tisch kommt, kann sich sehen lassen: Die geeiste Erbsensuppe mit Ingwer und Melisse war ideal an diesem warmen Abend und spricht auch dafür, dass in der Küche mitgedacht wird. Das Amuse bouche war hingegen schon eine Aufgabe, ausufernd fast zu einer kleinen Jause. Die Küche überraschte mit besonders schön angerichteten, mit Wiesenkräutern und Blumen geschmückten Tellern. Rückensteak vom Jungschwein, im Ganzen gebratene Fische, Stopfleberpofesen mit Traubenragout bis zum Kobe-Style-Beef machten schon die Lektüre der Speisekarte zum Erlebnis. Das Jungrückensteak vom Schwein war grandios zubereitet, mit seiner Tomaten-Haselnuss-Kruste ein seltener Genuss. Nur der Saibling, den wir angesichts des Fuschlsees unbedingt wollten, erinnerte uns in seiner Kargheit fast schon an Schonkost. Die Topfenknödel zum Abschluss waren wieder großartig. Netter Service, ein Patron, der seine Runde macht, alles sehr erfreulich.
Ein kleines Paradies bietet die Familie Ebner den Gästen im Vier-Sterne-Superior-Hotel am ruhigen Rand von Fuschl, direkt am Fuschlsee. Ein Paradies, das sich ständig ausweitet. Im Hotel findet man alle Arten von Wellness, spezielle Massagen, Spa-Bereiche, Saunen, In- und Outdoorpools, Golf, Tennisplatz, Abenteuerspielplatz, Sporthalle sowie einen Badestrand und sogar eine eigene Alm, die man auch gemeinsam erwandert. Die Sportbetreuer veranstalten auch Unternehmungen wie Radausflüge, Bergtouren oder Ausfahrten mit den traditionellen Zillen auf dem See. Vielleicht sogar bei Sonnenuntergang. Eine besondere Erfahrung vermittelte schon vielen Gästen der hoteleigene Bogenschießplatz.
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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