Detailansicht 2012

2011
14 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Zu ebener Erd’ eine hübsche Trattoria, im ersten Stock ein in jeder Hinsicht gehobenes Restaurant, in dem sich italophile Menschen durchaus nach Italien gebeamt fühlen können. Das Pan e Vin im ältesten und verwinkeltsten Teil Salzburgs punktet auf den ersten Blick mit dem Charme seines historischen Gemäuers, aber auch der Blick auf die vertrauenerweckend kleine Speisekarte machte, während wir dem Amuse bouche aus Rindscarpaccio mit Parmesan zusprachen, neugierig: Austern und gebratene Gänsestopfleber mit Apfelsauce, eine beachtliche Fischsuppe, gegrillte Calamari mit Fenchel-Orangen-Salat, weiße Nudeln in Trüffelcreme mit Hummer oder Gnocchi in Wachtelragout, Steinbutt, Lammrücken. Kleine Karte, und trotzdem fiel die Wahl schwer. Uns passte an dem kühlen Abend die mollige, delikat gewürzte Kürbiscremesuppe vorzüglich, großartig der Branzino auf Tomatenrisotto und Blattspinat. Als süßer Abschluss überzeugte der schön angerichtete Feigen-Marzipan-Strudel mit Eis. Beachtliche Weinkarte und ein professioneller Kellner, der allein schon dafür, dass er uns einen grandiosen Primosic aus dem Triestiner Karst einschenkte, unsere Achtung erwarb.

2010
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Ein wenig Italianità bringen die ebenerdige Trattoria und das Restaurant im ersten Stock auf jeden Fall in die Salzburger Altstadt. Als Gruß aus der Küche bot man uns eine feine Karottenterrine und ein

2009
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Ob wir lieber oben oder unten sitzen wollen, fragte uns der freundliche Maitre beim Betreten des Lokals. Da im unteren Gastraum nur eine einsame Dame in Begleitung ihrer Einkaufssackerln saß, wählten wir den oberen, wohin sich aber um 20.30 Uhr außer uns auch noch niemand verirrt hatte. Macht nichts, das Service war aufmerksam, die Weinkarte enthielt auch einige interessante ältere Jahrgänge und der Gruß aus der Küche, Bärlauchravioli mit Ricotta und Hummer, war durchaus vielversprechend. Das Menü eröffnete ein Thunfischcarpaccio mit Zitronengrasemulsion, von der aber nichts zu schmecken war, was angesichts der radikalen Geschmacksarmut des Carpaccios besonders schade war. Das folgende Bärlauchrisotto mit Kaninchenfilet und die Seezunge im Hummerschaum gelangen besser, wenngleich geschmacklich ebenso von eher bescheidener Intensität. Immerhin zeigte der erneute Einsatz von Bärlauch und Hummer, dass in der Küche nichts leichtfertig weggeschmissen wird. Doch dann die erfreuliche Überraschung: Das Kalbsfilet auf sautierten Kräutersaitlingen mit Oliven war hervorragend: Ein gutes Stück Fleisch, die großartig zubereiteten Pilze harmonierten ideal mit den Oliven, schlicht und einfach, mehr braucht es nicht. Auch die weiße Schokoladencreme mit Blutorangen und einem ordentlichen Patzen vom köstlichen Pistazieneis zeigte das.

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Pan e Vin Herbert Aglassinger & Partner

Im historischen Gemäuer eines Altstadthauses wird mediterrane Küche in gehobener Qualität geboten. Das Restaurant wirkt stimmig mit Holz und warmen Stofffarben und lässt an den Süden denken. Als Gruß aus der Küche kamen Oktopus-Spieße und Frühlingsrolle auf den Tisch. Wir setzten fort mit pikant gegrillten Calamari und Avocado-Salat, einer fein abgestimmten Bärlauchcremesuppe, dann weißen Nudeln in köstlicher Trüffelcreme und schönen Hummerstücken sowie einem Kalbsfilet mit Morchelsauce und feinen Nudeln. Sowohl die Fleischqualität als auch die Zubereitung waren erfreulich, der Morchelduft zog sich durch die Sauce und die Beilage. Zum Abschluss gefielen uns auch die Desserts – zart schmelzende Nougat-Mousse, warmer Schokoladekuchen in bester Machart und Sorbet. Den empfohlenen Wein fanden wir passend, die Weinkarte bietet eine gute Auswahl, auffallend auch in hochpreisiger Kategorie.

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