Das Afro Café ist eines der buntesten und lebhaftesten Lokale in der Salzburger Innenstadt, ganztägig gemütlich überfüllt und in jeder Hinsicht nie da gewesen in der Festspielstadt. Das ganze Lokal ist rundum in bunten afrikanischen Farben ausgemalt, lässig und locker der Umgangston. Die jungen Leute im Service agieren liebenswürdig und voll ansteckender guter Laune. Speisen und Getränke sind konsequent afrikanisch: Auf der Kreidetafel locken Straußenkebab und Dattelcouscous nebst Sansibar-Erdnuss-Chutney und Spareribs, in Honig-Zitronen-Sauce gebratene Hühnerbrust, aber auch überraschenderweise ein Styria Beiried. Dazu ein Windhoek Lagerbier. Wir verbrachten hier eine der lustigsten und ungewöhnlichsten Mittagspausen und nahmen natürlich den Afro-Lunch, bestehend aus Gelber Linsensuppe und Pasta mit Meeresfrüchten. Nicht fehlen durfte eine Tasse Afro-Kaffee, den man in einem Shop etwas abseits des Lokals auch kaufen kann. Dieses Lokal ist ein Erlebnis. Ein gelungenes Gesamtkunstwerk unter den vielen gelungenen Unternehmungen des Red-Bull-Chefs Dietrich Mateschitz, dessen vornehmeres Lokal Carpe Diem schräg gegenüber liegt.
Afro Café
Ein sehr spezielles im Afro-Retro-Chic gehaltenes Interieurdesign, afrikanische Hintergrundklänge sowie Highlights aus Afrikas Küche bieten hier eine sehr lockere und bei jungem Publikum sehr beliebte Atmosphäre. Als Vorspeise wählten wir Dreierlei Dip, eine Kombination aus afrikanisch-orientalischen Gewürzen, die sich leicht pikant in den Dips wiederfanden, dazu wurde hauchdünnes Fladenbrot gereicht. Die Sosaties sind Hühnerspießchen, leicht angelehnt an indonesische Sate-Spieße, kommen diesen aber in Geschmacksintensität nicht ganz nach. Die Spare Ribs waren schön zart, kombinierten nussige und süße Aromen und wurden mit Dips und Fladenbrot gereicht. Der Springbock war äußerst saftig und erinnerte im Geschmack an feines Wildfleisch, das knusprige, hauchdünne Erdäpfelstroh stellte eine leichte Beilagenvariante dar.
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