Heinrich Schneider hat sich auf einer Seehöhe von 1622 Metern ein besonderes Stück Südtirol gesucht, um seine kulinarischen Höhenflüge zu verwirklichen. Umgeben von mächtigen Bergen und ausgedehnten Bergwäldern bietet der Auener Hof die richtige Kulisse, um sich den Inspirationen des Bozners zu widmen: Gebratene Jakobsmuscheln auf Passionsfruchtcoulis eröffneten das Abendessen sehr erfreulich. Danach kombinierte der Küchenchef die zarte Struktur einer gebratenen Gänsestopfleber mit konzentrierten Karotten und einem leicht süßlichen Mandelschaum. Nach diesem Ausflug in die Haute Cuisine ging es mit sättigenden Ravioli vom Blattspinat mit Sarner Bergkäse bodenständiger, aber nicht weniger raffiniert weiter. Das gebratene Filet vom Steinbutt mit weißer Polenta schmeckte ebenfalls hervorragend, einige vergessene Schuppen störten jedoch beim Genuss. Souverän zeigte sich die Küche dann wieder beim Milchferkel, das 24 Stunden gegart worden war: Das Fleisch war zart und die dazu gereichte Erdäpfel-Olivenöl-Espuma die ideale geschmackliche Ergänzung. Der abschließende Arme Ritter wurde von einem schmackhaften Latscheneis begleitet, das angenehm nach dem Nadelholz roch und schmeckte. Ausgezeichnete Weinauswahl.
Der Auener Hof bietet sich als idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen an, die man im Sarntal unternehmen kann. In einer guten Stunde erreicht man etwa die Stoanernen Mandl, die schon in der Frühgeschichte Menschen in ihren Bann zogen. Die Zimmer sind modern und praktisch eingerichtet und laden zum Erholen ein. Spezielle Übernachtungsangebote werden für Gourmets auf Anfrage geboten.
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
Hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität
Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet
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