Detailansicht 2012

2011
14 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2011.


Im Gourmetrestaurant des stattlichen Hotels La Maiena Life Resort sorgt der junge Küchenchef Andreas Heinisch mit viel Feingefühl und Liebe für kulinarische Freuden und extravagante Gerichte. Die Tortellini vom Ultner Bauernbrot gefüllt mit Spinat, Trüffeln und pochierten Wachteleiern gelangen ebenso raffiniert würzig wie der „Winterliche Waldboden“ mit Hirschtatar. Ein Aromenwunder das Iberico-Schwein mit Sichuanpfeffer auf Weichselsauce, serviert mit Pata-Negra-Kroketten, Artischocken und gefülltem Weißkraut. Die rosa gebratene Entenbrust mit Kaffee und Nüssen in Mandarinenjus mit Bratapfelmus und Blutwurstpraline zeugte von Können und Fantasie. Saisongerecht gekocht wird auch bei den Desserts: Die köstliche Variation vom Bratapfel erfreute genauso wie das soufflierte After Eight.

Mit dem La Maiena Life Resort präsentiert die Familie Waldner ihr historisches Sporthotel in Marling in einem neuen Kleid: modernes Design, innovative Haubenküche und gut konzipierte Aktivprogramme sorgen für Wohlgefühl. Der sportliche Schwerpunkt wurde beibehalten, und so stehen Golf, Tennis, Nordic Walking und Biken hoch im Kurs. Der „la dolce vita“-Wellness- & Spa-Bereich bietet Thalassotherapie, Kosmetikbehandlungen und Wasserwelten.

2010
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2010.


Eine betont leichte, vitale Küche, die nicht nur auf dem Papier gut klingt, sondern auch ausgewogen und gut in der Umsetzung geglückt ist. So präsentierte sich die zeitgeistige Küche im La Maiena. Bei den Vorspeisen fiel die Wahl auf einen gebratenen Wolfsbarsch mit eingelegtem Rettich, glasierten Frühlingszwiebeln und Pilzfond, wobei alles sehr angenehm aufeinander abgestimmt war. Lediglich der eingelegte Rettich hatte zu viel Säure in sich aufgesogen. Spannend und amüsant das Hauptgericht mit den Lasagnette vom Kalb und Kräuterseitlingen mit salzigem Baumkuchen und süß-sauren roten Zwiebeln, sehr gut das Fleisch, sehr passend die exquisiten Seitlinge, etwas gewöhnungsbedürftig der Baumkuchen, denn das in der Speisekarte angeführte Salzige kam zu kurz. Originell, witzig und sehr gelungen die Interpretation des klassischen Apfelstrudels. Die Äpfel wurden zu einem Apfelragout verarbeitet, aber auch zu einem Apfelgelee. Der Mürbteig wurde als Eis und als Krokant verarbeitet. Gute Weinkarte sowie freundlicher, aufmerksamer Service. Die Haube ist hochverdient.

Wie kommt ein Hotelier dazu, sein langjährig erfolgreich geführtes Vier-Sterne-Haus kurzerhand einfach umzubenennen? So geschehen mit dem ehemaligen Sporthotel Nörder, heute La Maiena. Man sagte uns, der frühere Name erinnere zu sehr an den Norden, was wiederum den Schluss auf wenig Sonne zuließ. Seis drum. Hohes Wohngefühl in den Zimmern, ein großzügiger Wellnessbereich mit Saunalandschaft und toskanischem Relaxgarten sowie die Beautyfarm „La Dolce Vita“ lassen den Alltag vergessen. Panoramafitness- und Bewegungsraum sowie Sportprogramm mit Fitness- und Bewegungstrainer.

2009
13 Sehr gute Küche, die mehr als das Alltägliche bietet

Bewertung aus
GAULT MILLAU Österreich 2009.


Als Außenstehender mag man sich vielleicht fragen, warum ein Hotelier sein weithin bekanntes Genießerhotel Nörder eines schönen Tages einfach umbenennt. Aber Hans Waldner war schon immer für Überraschungen gut und er hatte mit seinen Einfällen immer Erfolg. Das Nörder heißt jetzt La Maiena - Life Resort, der Zusatz weist in die Wellness-Richtung hin. In der Küche sind noch keine wesentlichen neuen Impulse erkennbar, das mag Stammkunden beruhigen. Es spricht für die Zuverlässigkeit der Küchenmannschaft, dass bei unserem Besuch an einem betriebsamen Abend die Fleischgerichte auf den gewünschten Punkt gebracht worden waren: das Rinderfilet in Rotweinsauce war blutig, der Hirschrücken im Brotteig "medium" und angenehm saftig. Bei exotischen Gerichten fehlt es noch an der Feinabstimmung. Der Tempurateig des Oktopus war sagenhaft dünn, aber die Thai-Mayonnaise ebenso fad wie der Curryschaum neben den würzigen Hummerravioli. Das flaumige Schokotörtchen hätte eine bessere Schokolade verdient, aber das erfrischend geradlinige, kaum gezuckerte Himbeereis gab den Ausschlag dafür, dem Nörder auch unter neuem Namen die Haube zu bestätigen.

Das Sporthotel mit der traumhaften Aussicht auf Meran bietet Wohlfühl-Touristen ein umfangreiches Aktivprogramm an - vom Bewegungstraining bis hin zu zahlreichen Beauty- und Wellnessangeboten. Neue, moderne Kuschelzimmer und Suiten, mit Naturmaterialien und Luxusbädern ausgestattet, bieten neuen Wohnkomfort. Neu ist auch der Panorama-Fitnessraum sowie das "Kinderparadies" und der "Teenieclub". Abends kann das Aktivprogramm im hauseigenen Musikantenstadl fortgesetzt werden.

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La Maiena Life Resort Hans und Marlene Waldner

Zwei kalte Vorspeisen, eine Suppe und lediglich je zwei warme Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts: Eine übersichtliche Karte ist zwar meist Garant für Qualität, doch in diesem Fall ist die Karte doch entschieden zu klein gehalten. Glücklicherweise präsentierten sich die Gerichte in mehr als nur gefälliger Art und Weise. So mundeten die hausgemachten Tagliolini mit mediterranen Aromen und geschmolzenem Lardo, bewiesen sowohl Kraft als auch aromatische Treffsicherheit. Die Mischung von Kapern, Oliven, intensiven getrockneten Tomaten und Peperoni war vortrefflich. Von exquisiter Qualität erwies sich auch das Wolfsbarschfilet mit Gemüse (Zucchini, Auberginen, Peperoni und Kartoffeln). Die Gerichte drückten eine deutliche Handschrift, eine handwerkliche Akkuratesse und ein klares Bekenntnis zu Qualität aus. Die Weinkarte hält sehr schöne Gewächse parat und weiß auch über die Landesgrenzen hinauszuschauen.

Restaurant Urbanstube

Das La Maiena Life Resort bietet umfassendes Wohlbefinden und hat sich der Philosophie „Ganz auf Genuss ausgerichtet“ verschrieben. Familie Waldner setzt dabei auf modernes Design (unlängst wurden die Hotelbar, aber auch einige Zimmer und Suiten erneuert), Haubenküche und gut konzipierte Aktivprogramme. Der frühere sportliche Schwerpunkt (als das Haus noch Sporthotel Nörder hieß) wurde beibehalten, und so stehen Golf, Tennis, Nordic Walking und Biken hoch im Kurs. Im „la dolce vita“ Wellness- & Spa-Bereich heißt es Abstand nehmen von Stress und Hektik und sich und seinem Körper Gutes widerfahren lassen.

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