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zurückElisabeth Franz Reiterer
Der Elisabeth-Küche muss man ein Lob aussprechen, denn sie verfällt nicht der Versuchung, mit Geschmacksverstärkern zu arbeiten und somit Effekthascherei zu betreiben, sondern setzt auf den Eigengeschmack der Produkte. Das drückte sich aus in einer punktgenau gebratenen Jakobsmuschel mit leichter, dezenter Karfiolmousse und einem gelungenen Carpaccio der Jakobsmuschel mit Roten Rüben. Der zartrosa Lammrücken war ummantelt von einer treffsicheren Parmesankruste, das provenzalische Gemüse und das Püree zeigten sich handwerklich einwandfrei. In die gleiche Qualitätsstufe einzureihen ist auch der Schokoladenkuchen mit Mandeleis. Der Gast sitzt in einem im Tiroler Stil mit viel Holz und blumigen Polstermöbeln gehaltenen Speisesaal oder nebenan in einer gemütlichen, kleinen Gaststube. Unser Resümee: Sollte das Restaurant in seinen Leistungen konstant bleiben, ist das Haus ein Anwärter auf eine Haube.