Detailansicht

zurück

Elisabeth Franz Reiterer

Der Elisabeth-Küche muss man ein Lob aussprechen, denn sie verfällt nicht der Versuchung, mit Geschmacksverstärkern zu arbeiten und somit Effekthascherei zu betreiben, sondern setzt auf den Eigengeschmack der Produkte. Das drückte sich aus in einer punktgenau gebratenen Jakobsmuschel mit leichter, dezenter Karfiolmousse und einem gelungenen Carpaccio der Jakobsmuschel mit Roten Rüben. Der zartrosa Lammrücken war ummantelt von einer treffsicheren Parmesankruste, das provenzalische Gemüse und das Püree zeigten sich handwerklich einwandfrei. In die gleiche Qualitätsstufe einzureihen ist auch der Schokoladenkuchen mit Mandeleis. Der Gast sitzt in einem im Tiroler Stil mit viel Holz und blumigen Polstermöbeln gehaltenen Speisesaal oder nebenan in einer gemütlichen, kleinen Gaststube. Unser Resümee: Sollte das Restaurant in seinen Leistungen konstant bleiben, ist das Haus ein Anwärter auf eine Haube.

Kommentare

Kommentar schreiben

Um einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie angemeldet sein.



 

Noch nicht registriert? Zur Registrierung

GaultMillau.at ist eine kultivierte Plattform und erwartet von seinen Mitgliedern in der Community das selbe gute Benehmen, das sie beim Besuch ihres Lieblings-Restaurants an den Tag legen. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder grob unsachlich sind, zu entfernen. Der User kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Strafrechtlich relevante Tatbestände werden zur Anzeige gebracht.

Bitte achten Sie gemeinsam mit dem Team von Gault-Millau.at auf ein ansprechendes Niveau in unseren Foren und melden Sie uns bedenkliche Beiträge, die gegen die guten Sitten verstoßen oder grob unsachlich sind. Klicken Sie auf "als bedenklich melden", die Redaktion wird den jeweiligen Eintrag sofort prüfen und gegebenenfalls löschen.



Newsletter abonnieren