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Die Haydn-Freunde können kommen

Aus dem Restaurant am Schlossplatz in Eisenstadt wird das Restaurant Henrici - eine späte Ehre für Architekt Benedikt Henrici, nach dessen Plänen Ende des 18. Jahrhunderts der Stallungskomplex errichtet wurde. Küchenchef Michal Rabina wird die Gäste im Haydnjahr themenbewusst und abwechslungsreich verwöhnen. Elisabeth Kamper, Michal Rabina, Besucherin

Rabina (Bildmitte) legt großes Augenmerk auf pannonische Gerichte. Neben den Evergreens wie Esterházy-Rostbraten und Somlauer Nockerln sucht er aber bewusst Einflüsse aus der mediterranen Küche und kombiniert sie nach seiner Philosophie. Im Bewusstsein, dass mitten im Weinbaugebiet Neusiedler See die Anforderungen an die Weinkarte besonders hoch sind, wurde dieser besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Den Weinkenner erwarten neben vielfach ausgezeichneten Weinen des Esterházyschen Weingutes, ausgewählte Spitzenprodukte aus der Region und den angrenzenden Weinbaugebieten aber auch Spezialitäten und Besonderheiten aus Österreich, Europa und der Neuen Welt. "Kultweinen" und Großflaschen sind mehrere Seiten gewidmet.

"Wir freuen uns, dass wir rechtzeitig zur offiziellen Eröffnung des Haydnjahres, den Gästen und Besuchern der "Haydnstadt Eisenstadt" ein topausgestattetes Gourmet-Restaurant präsentieren können, zeigt sich Direktor Christian Karall (im Bild ganz links) mit dem Ergebnis des Umbaus zufrieden. Die Wiener Architektin Irmgard Frank hat bei der Umgestaltung großen Wert auf die Wahrnehmbarkeit des historischen Bestandes gelegt. Die Gäste nehmen bewusst die ehemalige Nutzung als Pferdestallung wahr, ohne dass dabei auf den hohen Komfort und die Helligkeit eines modernen Gastronomiebetriebes verzichtet werden muss.

Im Restaurant sind die fixen Einbauten nunmehr so gesetzt, dass der Blick zum historischen Brunnen am Ende des Raumes unverstellt bleibt und auch die Marmortränken an den Außenmauern frei bleiben. Die notwendigen technischen Elemente der Lüftung und der Raumakustik verdeckt ein von der Decke abgehängtes "Segel" und integriert sowohl die direkte als auch die indirekte neue Beleuchtung. Das Motiv des Deckenelements nimmt inhaltlich das Thema "Spuren" auf, was sowohl auf die Zeitachse (Spuren hinterlassen), als auch auf die ehemalige Nutzung (Pferdestallung, Abdrücke von Hufen) verweist. Auch der Außenbereich wird in den nächsten Tagen und Wochen neu gestaltet. Die bestehende Fläche der Terrasse wird vergrößert.

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