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GaultMillau zieht es ostwärts

Erstmals berichten wir auch über die besten Restaurants in Prag, Budapest und Bratislava. Schwergewicht liegt aber nach wie vor auf Österreich, in der Vier-Hauben-Elite hat sich nichts verändert, aber es drängen talentierte Köche nach.

An der österreichischen Spitze des Vier-Hauben-Rankings gibt es heuer keine Änderungen - erneut 19 von 20 Punkten erreichten Steirereck im Stadtpark (Wien), Hubertus (Filzmoos), Taubenkobel (Schützen) und das Restaurant Obauer (Werfen). Auffällig sind allerdings die Anwärter für diese Bestplatzierungen: Trotz strengster Kriterien wurden heuer insgesamt 11 Restaurants mit 18 Punkten bewertet, das ist ein Rekord und zeigt, dass die qualitative Tendenz in der österreichischen Gastronomie trotz Krise steigend ist.

Immer mehr junge Köche - Andreas Döllerer, Alexander Fankhauser, Thomas M. Walkensteiner, Simon Taxacher, Thorsten Probost, Gerhard Fuchs, Thomas Dorfer, Silvio Nickol - stiegen in die Riege der besten Köche des Landes auf und weisen in eine verheißungsvolle Zukunft.

Ebenso erfreulich ist die Haubenstatistik unter den Neueinsteigern. Aus dem Stand auf 17 Punkten landeten Bobby Bräuer im Petit Tirolia in Kitzbühel und Didi Dorner mit seinem gleichnamigen Restaurant in Stainach. Meinrad Neunkirchner erreichte mit seinem Freyenstein (Wien, 18) 16 Punkte und der Finalist des GaultMillau-Newcomer-Wettbewerbs 2007, Stefan Lastin, erkochte in der Bentleys Stube in Zürs zwei gut abgesicherte Hauben mit ebenfalls 16 Punkten.

Insgesamt 44 neue Haubenlokale wurden in den GaultMillau 2010 aufgenommen - darunter zwei mit 17 Punkten, zwei mit 16 Punkten, fünf mit 15 Punkten, 13 mit 14 Punkten und 22 mit 13 Punkten. Eine erfreuliche Leistung der österreichischen Gastronomie.

Auf- und Absteiger

Aufsteiger des Jahres ist das Aiola City in Graz, das um 2,5 Punkte auf 15 zulegen konnte. Um je zwei Punkte legten das Sacher-Restaurant (16), das Gourmetrestaurant Kaps in Kitzbühel (16) und das Carpe Diem Finest Fingerfood in Salzburg (15) zu. Umgerechnet sind das je zwei Hauben.

Fünf Restaurants wurden um je zwei Punkte von 15 auf 13 abgewertet: Das Imperial in Wien, Goldener Berg in Lech am Arlberg, Post in Lech am Arlberg, Aenea in Reifnitz und das Grander-Restaurant in Wattens. Somit nur noch eine Haube.

Prag, Budapest und Bratislava

Der GaultMillau 2010 setzt seine kulinarischen Grenzen heuer weiter denn je: neben Südtirol und Kroatien findet der Genießer diesmal auch Empfehlungen in drei, wie wir finden, äußerst interessanten Städten - Prag, Budapest und Bratislava. Als bestes Restaurant in Bratislava wurde das Camouflage mit 15 Punkten und zwei Hauben bewertet. An der Spitze in Budapest stehen das Babel Restaurant in der Fußgängerzone (15 Punkte) und Fausto's, ebenfalls im Zentrum, als bestes italienisches Restaurant der Stadt (15 Punkte). In Prag konnten die höchsten Bewertungen der drei neu aufgenommenen Städte erreicht werden: das Allegro im Four Seasons Hotel überzeugte mit seiner Leistung und steigt gleich mit 16 Punkten ein, ebenso wie das La Degustation Boheme Bourgeoise und das Le Grill im Kempinsky Prague Hotel (beide 16 Punkte).

GaultMillau 2010, € 32,-, erhältlich im Buchhandel und über www.gaultmillau.at

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geschrieben von Feinspitz am 06.11.2009
eben sitze ich unweit von Salzburg beim Essen, nein Essen ist schon fertig, da kommts mir in den Sinn welche komischen Wirtshäser der guide da hervorhebt. Besonders zwischen Salzburg und Schärding hat man glaube ich keine wirklich kompetenten Tester. Der teure Wirt bei Geinberg, der arrogante Wirt bei Mattighofen, dann ein hotel an einem Moorsee, wo man sich wirklich denkt warum nicht jeder Gasthof mit aufgetauten Speckknödel und ein paar exotischen Essenzen eine Haube hat? Auch in Kärnten fragt man sich was bedeutet Haubenlokal überhaupt?? Ist das nur mehr zwecks dem Preis oder zwecks der Angeberei der Wirte??
Es gibt ein paar gute in Wien und in salzburg, da kann man nicht klagen. aber andere Gebiete da hält man sich lieber nach dem Gerede im Dorf..
Ich kaufe mir heuer den Guide nicht, weil ich den von vor zwei JAhren noch habe und der reicht mir. Für mich gibts nichts wirklich Neues!

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geschrieben von gundele am 05.11.2009
Die Lachnummer ist doch, daß das AENEA in der neuesten Ausgabe abgewertet wird, obwohl es im Jahr zuvor nicht aufgeführt wurde. Auch über die 13 Punkte lässt sich diskutieren. Hr. Wallner kocht nun also effektiv 3 Punkte schlechter als zuvor im Caramé? Wer da wohl in Kärnten testet?
fragt sich verwundert Gundele

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