Gegenbauer wagt Verpackungs-Revolution
Der österreichische Essigpapst Erwin Gegenbauer wechselt für seine edelsauren Produkte von Glas zu Plastik-Gebinden. Warum lesen Sie hier.Unglaublich, skandalös, geschmacklos, billig, niveaulos. Das ist nur ein kleiner Auszug der Reaktionen, die der Kamptaler Hannes Hirsch vor über fünf Jahren über sich ergehen lassen musste, als er seine Weinflaschen als erster heimischer Winzer auf Schraubverschluss umgestellt hat. Mittlerweile hat ihm die Entwicklung am Weinmarkt mehr als Recht gegeben. Ähnlich revolutionär ist die die Umstellung, die der Wiener Essigbrauer Erwin Gegenbauer gerade durchführt: Er füllt seine hochwertigen Essige ab sofort nur noch in PET- statt Glasflaschen ab. Wie die Naschmarkt-Ikone berichtet, seien seine Kunden aber sehr aufgeschlossen.
Mit der neuen Verpackung lebt Erwin Gegenbauer ökologische Verantwortung. Die PET-Flaschen präsentieren sich bei deutlich geringerem Gewicht in einem aufwändig geprägten Glas-Look und enthalten wie gewohnt beste Qualität. Die aus handverlesenen Zutaten gewonnenen und sorgsam gereiften Essige werden von Gourmets und Spitzenköchen auf der ganzen Welt hoch geschätzt. Umwelt- und Kundenfreundlichkeit sind die Hauptmotive für den charismatischen Favoritner.
Die PET-Flaschen sind nicht nur leichter zu handhaben, sondern sparen mit sieben statt 285 Gramm auch Energie bei Herstellung und Transport. Doch nicht nur das geringe Gewicht ist für den Verbraucher von Vorteil, sie profitieren auch davon, dass die handlichen Flaschen nicht in die Brüche gehen und ihren wertvollen Inhalt so besser schützen. Ein Plus, das auch Chefköche überzeugt.
Der Genuss-Aficionado hat sich die Wahl der Verpackung für seine einzigartigen Sauren nicht leicht gemacht und mit der gleichen Akribie nach einem passenden Material gesucht, mit der er auch seine Essigproduktion immer wieder hinterfragt und verbessert. Ausschlaggebend für seine Entscheidung war dabei einerseits, dass PET die Essige in der Flasche geschmacklich nicht verändert, wie es etwa bei der Verwendung von Kork vorkommen kann, und keine gesundheitsschädlichen Stoffe abgibt. Das belegen inzwischen zahlreiche Studien und Tests. Der Abtransport von Leergebinden veranschaulicht den Vorteil von PET eindrucksvoll: So entspricht ein LKW-Zug mit 35 Paletten leerer Glasflaschen gerade einmal zwei Paletten PET.