Das beste Kürbiskernöl des Landes
Top-Köche und Genießer trafen sich Montagvormittag im Hansen im Keller der Wiener Börse um das beste Kürbiskernöl zu erschmecken. Otto Zurk darf sich über den GaultMillau-Sieg freuen.
Dass die heimische Top-Gastronomie großen Wert auf hohe Produktqualität legt, beweist die rege Teilnahme an der GaultMillau-Verkostung steirischer Kürbiskernöle. Sohyi Kim, Bernie Rieder, Toni Mörwald und Christian Petz beteiligten sich ebenso gerne an der Degustation wie Marmeladeproduzent Hans Staud und Ernährungsberaterin Sasha Walleczek. Zur Verkostung gelangten die 20 besten Öle, die im Vorfeld von einer steirischen Fachjury aus 352 eingereichten Produkten ermittelt wurden.
GaultMillau engagiert sich dafür, ein Bewusstsein für die Besonderheit typischer österreichischer Lebensmittel zu schaffen. Das steirische Kürbiskernöl g.g.A. (geschützte geografische Angabe) ist mittlerweile europaweit geschützt, garantiert eine gesicherte Herkunft der Kürbiskerne und die Produktion in heimischen Ölmühlen. Wer auf diese Angabe achtet, kann sich darauf verlassen, dass die Kürbiskerne nicht aus China oder sonstwo her kommen. Das grünliche Schimmern des Öls soll den Kernölbauern zufolge ein Hinweis auf die steirische Herkunft und somit wichtiges Qualitätskriterium sein.
Farbe, Viskosität, Reintönigkeit, Frische und Röstnote waren die Beurteilunskriterien für die Gastro-Prominenz in Leo Dopplers Hansen. Eindeutiger Verkostungssieger war das Kernöl der Familie Otto Zurk aus Weinburg. Auf Platz zwei folgt das Öl der Ölmühle Leopold aus Deutschlandsberg. Den dritten Platz sicherte sich die Familie Franz Neubauer aus Kaindorf/Sulm.
Zu den weiteren Betrieben, die ebenfalls an der Verkostung teilgenommen haben, zählen etwa der Langreiter-Hof aus Stainz (Platz 4), Familie Taucher aus Eltendorf (Platz 5) und die Ölmühle Paul Kiendler aus St Georgen an der Stiefing (Platz 6).