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M32 Josef Schellhorn GmbH

Nach kurzer Fahrt im längsten Aufzug der Stadt sitzt man plötzlich in modernem Ambiente mit spektakulärer Aussicht auf die barocke Weltkulturerbe-Altstadt. Da befallen einen Zweifel, ob die gastronomische Leistung da wohl mithalten kann. Die Karte offenbart österreichische Spezialitäten – mit zwei, drei asiatischen Ausreißern. Wir starteten mit einer köstlichen Karotten-Ingwercreme-Suppe mit Scampi sowie einem mit Lardo umhüllten Kaninchenfilet mit Erdäpfel-Vogerl-Salat. Beim Tatar vom Salzburger Naturrind war es uns doch leider etwas zu salzig. Der gebackene Kalbskopf samt Bries schmolz dafür förmlich auf der Zunge. „Fein und aromatisch“ fiel uns zum Seesaibling auf Blattspinat ein. Gediegen die geschmorten Ochsenbackerln auf Krenschaum. Das Entrecôte vom Naturrind war tatsächlich sehr natürlich zubereitet, am Punkt gegart und mit dem Frühlingsgemüse samt Erdäpfelpaunzen eines der Highlights des Abends. Alles unprätentiös gekocht und aufgetragen. Überhaupt hatten wir den Eindruck, dass die Küchencrew sehr routiniert und stilsicher arbeitet. In Verbindung mit dem eingespielten Serviceteam bescherte sie uns heuer einen stimmigen (wenn auch etwas langatmigen) Abend respektive die Vorfreude auf ein nächstes Mal, zu der auch die außergewöhnliche Weinkarte das Ihre beiträgt.

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